Erfahrungen aus unserer Senegalreise vom 30.03. – 10.04.2009.
Wir haben das Dorf Thiekene Wolof im Bezirk Louga besucht. Die Frauen des Dorfes traten mit einem großen Wunsch an uns heran. Sie hätten gerne eine Hirsemühle, da das Stampfen der Hirse sehr arbeitsintensiv und eine rechte Schinderei ist. Eine Frau zeigt uns ihre kaputten Hände. Meine Frau Christine hat das Stampfen ausprobiert … ein echter Knochenjob, der die Frauen viele Stunden des Tages beschäftigt.
Da „Hilfe zur
... Selbsthilfe“ meiner Meinung nach nicht bedeutet, den Frauen eine Hirsemühle zu schenken (ca. 3000 Euro teuer), würden wir den Frauen (als Kooperative) gerne einen Kredit (zinslos) anzubieten. Dann liegt es an Ihnen, ob sie die Hirsemühle anschaffen wollen oder nicht. Durch das Mahlen der Hirse für Nachbardörfer wären sie in der Lage, einen Teil des Kredites zurückzuzahlen. Da die Menschen in Thiekene Wolof wirklich sehr arm sind, ist jedoch damit zu rechnen, dass eine komplette Rückzahlung nicht möglich ist.
Wir versprechen uns von der Anschaffung der Hirsemühle, dass sich durch die wirtschaftliche Verbesserung der Gesamtsituation des Dorfes auch die gesundheitliche und schulische Situation verbessert. Unser Projektleiter im Senegal, El Hadji Diouf, wird die Maßnahme vor Ort betreuen. Die Hirsemühle soll über Caritas Louga gekauft werden.
Bitte unterstützen Sie uns, damit wir den Kredit bereitstellen können!