Die Initiative wurde ins Leben gerufen um Anlaufstellen, sogenannte Anna-Häuser, einzurichten für Menschen in Krisenzeiten, oder für die, die einfach nur einmal wieder auftanken möchten. Bisher waren es immer Privathäuser, was den außergewöhnlichen Anna-Haus-Charakter ausgemacht hat. Grundsätzlich soll es ein Ort sein, an dem Menschen, die sich in einer schwierigen oder belastenden Situation befinden, sich alles von der Seele reden können, „auftanken“, entspannen und wieder Kraft
... schöpfen können. Diese Kombination von Reden und Auftanken, hat die ungeheure Nachfrage ergeben.
Ein Anna-Haus kann im Prinzip jeder sein der sein Haus öffnet für andere. Er ist dann ein Anna-Häusler und signalisiert: „Wenn Du Probleme hast, kannst Du zu mir kommen“. Ich bin für Dich DA. Er arbeitet auf Spendenbasis. Er wird auf seinen Einsatz vorbereitet und dem entsprechend geschult. Diese Kenntnisse kann er im privaten wie auch Anna-Hausbereich einsetzen. Das Anna-Haus will damit neue Wege im sozialen, therapeutischen wie auch im seelsorgerischen Bereich gehen. In den vergangenen Jahren hat sich deutlich herausgestellt, dass diese Art von Begleitung eine rege Nachfrage hatte und auch erstaunliche Ergebnisse zu verzeichnen waren. Gerade in unserer von Stress und Unruhe gezeichneten Zeit, ist das Anna-Haus im wahrsten Sinne ein Haus zum Auftanken und da es im privaten Bereich ausgeführt werden kann, auch ein Beitrag für die Gemeinschaft.
In der Arbeit werden unterschiedliche Methoden angewendet, die je nach Bedarfslage und Situation der Hilfe suchenden Person individuell kombiniert werden können (z.B. Gespräche, Ruhe- und Entspannungsverfahren, prismatische Gesprächsführung, Teilnahme an Seminaren zu den Themen Trauer- und Sterbebegleitung, Stress und Gesundheit und vieles mehr). Diese Angebote richten sich an alle Personen, unabhängig von Alter, Geschlecht, Herkunft, Religion oder der finanziellen Situation.
Aufgrund der Entwicklung des Anna-Hauses benötigen wir Unterstützung in vielen Bereichen, im schulischen, organisatorischen, im helfenden, aber auch im finanziellen Bereich. Da wir eine gemeinnützige Einrichtung sind, sind wir natürlich auf Spenden und Förderung angewiesen und wünschen uns auch hier Förderung und das diese Form von Begleitung der Öffentlichkeit in einem größeren Maße zugänglich gemacht wird. Von den Krankenkassen werden einige Entspannungsmaßnahmen, im Rahmen der Primär-Prävention, anerkannt.
Um wachsen zu können und neue Projekte verwirklichen zu können, bitten wir um Ihre Unterstützung.
Näheres entnehmen Sie bitte unserer Homepage.
Vielen Dank!